Weihnachtliche Lebkuchen-Torte

Hallo Ihr Lieben,

 

im Hause Ellies Frauchen sind ja alle Familienmitglieder bekennende Schleckermäulchen. Auch der Herzmann bekanntlich, dem man mit einem guten Stückchen Kuchen immer fast immer eine Freude machen kann. Fast immer? Der Herzmann ist mitunter etwas mäkelig bei der Zutatenauswahl. Lebkuchen? Ist doch keine Schokolade! Orangenmarmelade? Ihhh!! (Orangensaft trinkt er aber! Jeden Morgen zum Frühstück muss es ein Glas voll sein.) Marzipan? Sowas kann man doch nicht essen!

 

Und so kam es, dass meine Lebkuchen-Torte, die ich mir bereits im Sommer fest vorgenommen hatte, dann im Dezember schön in der Adventszeit zu backen, auf keine große Gegenliebe beim Herzmann stieß. Ich habe sie dennoch gebacken. Der Herzmann war daraufhin aus freien Stücken gezwungen, seinen Wochenendkuchen käuflich beim Bäcker des Vertrauens zu erwerben.

 

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Erdnuss-Plätzchen mit Biss

Morgen ist bereits der 2. Advent, die Temperaturen sind weiter gefallen und so langsam stellt sich weihnachtliche Stimmung bei uns ein. Das schlägt sich auch auf mein Backwerk nieder. Lebkuchen, Butter- und Erdnussplätzchen sowie eine Lebkuchentorte habe ich in den letzten Tagen und Wochen aus meinem Backofen hervorgezaubert.

 

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Heute habe ich euch das Rezept für die Erdnussplätzchen mitgebracht. Wer die Kombi süß-salzig ebenso mag wie ich, der wird zu diesen Plätzchen auch nicht nein sagen können.

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Mein Geschenk an mich selbst – Lübecker Marzipantorte

Es ist noch gar nicht so lange her, seit sich mein Geburtstag zum 36. mal gejährt hat. Zu diesem Anlass hatte ich  mir überlegt, dass ich mich selbst auch einmal beschenke – und zwar mit einer selbst gebackenen Marzipantorte. Der Herzmann steht Marzipan – sagen wir mal – skeptisch gegenüber. Ihm kann ich mit einem solchen Meisterwerk also keine Freude machen. Allerdings hatte ich mir auch ein paar Gäste eingeladen und unter denen gab es durchaus Marzipanfreunde.

Einen Zitronenkuchen hatte ich ebenfalls gebacken, der ist leider nur so halbgut gelungen. Ich hätte ihn euch trotzdem gern gezeigt. Bevor ich allerdings ein Foto davon machen konnte, ist er mir leider samt nicht ordentlich verschlossener Kuchenbox auf die Fußbodenfliesen im Flur gefallen. Da war nichts mehr zu retten.

Von der Marzipantorte gibts jetzt aber das Rezept samt Fotos.

 

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Kurzzeit-Pflegehund Gusto

Nachdem wir bereits Ende August unseren letzten Pflegehund Janos (Zal) in Rekordzeit vermittelt hatten, pausierten wir für gute zwei Monate, weil uns umfangreiche Renovierungsarbeiten aufgrund eines Wasserschadens im Badezimmer in Anspruch nahmen und wir dadurch auch räumlich etwas eingeschränkt waren. Das war insgesamt eher eine Vernunft-Entscheidung des Herzmanns, aber im Nachhinein betrachtet hatte er damit (mal wieder) recht.

 

Als sich Anfang Oktober abzeichnete, dass sich die Renovierungsarbeiten dem Ende neigen würden, rang ich ihm jedoch endlich ein „Ja“ für einen neuen Pflegehund ab. Also gab ich der lieben Herma in Spanien Bescheid, die dort alles managt und den verlassenen Hunden und Streunern ein Stück Hoffnung gibt.

 

Sie fragte, ob wir den Gusto nehmen würden. Gusto ist etwa 10 Jahre alt, taub bzw. schwerhörig und wurde völlig verwahrlost und mit Schrotkugeln unter der Haut in Spanien aufgegriffen. Wir sagten natürlich sofort ja, denn uns ist es wichtig, den Hunden Hilfestellung für einen neuen Start in ein besseres Leben zu ermöglichen, die es am dringendsten benötigen.

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Ein bisschen Weihnachtsmarktgefühl – Mutzen mit Quark

Beim Stöbern in Rezepten war ich vor ein paar Tagen auf ein Mutzen-Rezept mit Quark gestoßen. Mutzen mögen wir alle gern, deshalb gab es die am vergangenen Samstag.

 

Wenn die fertig ausgebacken im Schüsselchen liegen, zaubert das so ein bisschen Weihnachtsmarktgefühl. Nur ohne Menschenmassen. 😉

 

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Baumkuchen leicht gemacht

Als ich davon sprach, Baumkuchen selbst backen zu wollen, wurde ich von meinem jeweiligen Gegenüber immer mit großen Augen angeschaut. Entweder hieß es, das sei doch so aufwendig. Oder es hieß, der sei trocken. Einen Baumkuchen und ein paar Tage später kann ich berichten, er ist weder aufwendiger als eine große Torte, noch ist er trocken. Einfach nur lecker.

 

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Cremige Torte mit Mandel-Häubchen

Im Hause Ellies Frauchen ist es in den vergangenen Wochen backtechnisch etwas ruhiger zugegangen. Ich habe zwar gebacken, leider hatte ich aufgrund der Lichtverhältnisse jedoch keine Gelegenheit, ansprechende Fotos davon zu machen. Als die Lichtverhältnisse stimmten, waren die hungrigen Mäuler schneller.  😉

Heute kann ich Euch nun aber endlich wieder eine tolle Torte präsentieren: 2 Bisquitböden mit knackiger Baiser-Mandel-Haube und innen drin eine fruchtige Creme mit Zitronennote.

 

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Amaranth für Zwischendurch

Heute habe ich Euch mal etwas ganz Anderes mitgebracht: Aus Amaranth, Honig und Butter habe ich kleine Pralinchen gezaubert.

Eigentlich wird die Masse flach in eine Kastenform gedrückt, gekühlt und anschließend in kleine Täfelchen geschnitten. Es handelt sich um Alegria – eine mexikanische Spezialität, die dort zu Kaffee oder Tee gereicht wird.

 

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Äpfel gut verpackt – Apfelstrudel

In der vergangenen Woche war ich ein bisschen planlos und wusste nicht so recht, welchen Wochenend-Kuchen ich meinen Lieben auftischen könnte. In solchen Fällen hole ich mir ganz gern Inspiration im Kollegenkreis und das war auch diesmal wieder von Erfolg gekrönt. Es kam nämlich der Vorschlag, ich könne ja einmal Apfelstrudel backen. Äpfel haben wir gerade zu Hauf da. Musste ich also nicht einmal welche kaufen.

Ich habe noch nie zuvor Apfelstrudel gebacken und hatte doch etwas Respekt davor. Letztlich ging es aber doch ganz gut, den Teig schön auszurollen und die Apfelmasse darin zu verpacken und aufzurollen.

 

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Es ist Pflaumenzeit

In der vergangenen Woche kam ich unverhofft zu einem großen Eimer Pflaumen, als nämlich unsere Personalchefin durchs Unternehmen ging und nach willigen Pflaumen-Abnehmern suchte. Ich gab sofort eine Bestellung auf und 2 Tage später brachte sie einen 10 Liter-Eimer voller Pflaumen an.

Ideen hatte ich einige. Bereits seit dem vergangenen Jahr stand die Zubereitung von Pflaumenmus auf dem Programm. 3 kg der Pflaumen habe ich auch zu Mus verarbeitet, aber darum soll es hier heute nicht gehen.

Ich habe nämlich noch etwas Anderes, sehr Leckeres zubereitet: Hefeklöße und dazu Pflaumen-Röster. Auf das Pflaumenrezept bin ich eher zufällig gestoßen und setzte es gleich mal in die Tat um. Wie alles zubereitet wird, könnt ihr jetzt nachlesen:

 

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Für die Hefeklöße braucht ihr:

  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 250 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier

Zubereitung:

Das Mehl in einer großen Schüssel mit der Prise Salz, dem Zucker und der Hefe vermischen.

Die Milch leicht erwärmen (darf nicht zu heiß werden!) und die Butter darin schmelzen. Sobald die Butter geschmolzen ist, werden die Eier dort eingerührt.

Jetzt wird das Butter-Milch-Ei-Gemisch zum Mehl gegeben und gut verknetet. Am einfachsten geht das mit der Küchenmaschine. Wenn der Teig fertig geknetet ist, wird die Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt und man lässt ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat.

Wenn der Teig gut aufgegangen ist, wird er noch mal ordentlich durchgeknetet. Sollte er zu klebrig sein, einfach noch etwas Mehl dazugeben. Wenn er dann schön weich, aber nicht klebrig ist, ist er gut. Dann kann man sich ans Klöße formen machen.

Dazu einfach Teigstücke abzupfen und zu Kugeln formen, die möglichst keine Risse haben sollten. Bei mir hat der Teig für ca. 14 Klöße gereicht.

Die Klöße werden auf ein mit Mehl bestäubtes Geschirrtuch gegeben, mit einem weiteren Geschirrtuch abgedeckt und man lässt sie nochmals gehen, bis sie wieder deutlich an Größe zugelegt haben.

Zum dämpfen setzt man einen großen Topf mit Wasser auf, über den man ein weiteres Geschirrtuch spannt (ich weiß, es verursacht einen mega Geschirrtuchverbrauch 😉 ). Das Tuch kann bsp. mit einem Faden festgebunden werden. In das Geschirrtuch legt man die Klöße (bei mir ca. 4 Stück pro Durchgang), setzt einen Deckel darauf und dämpft die Hefeklöße je nach Größe zwischen 10 bis 20 Minuten.

 

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Der Herzmann aß geschmolzene Butter mit Zimt und Zucker dazu, da er keine Pflaumen mag. Für mich gabs die Pflaumen-Röster zu den Klößen. Dafür braucht ihr:

  • 1 kg Pflaumen
  • 180 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • Saft einer Zitrone
  • 1 Zimtstange
  • 5 Gewürznelken

Zubereitung:

Zuallererst müssen die Pflaumen halbiert und entsteint werden.

Im Anschluss werden alle weiteren Zutaten (also das Wasser, der Zucker, Zitronensaft, Zimt und Nelken) zum Kochen gebracht. Sobald die Mischung kocht, werden die Pflaumen hinzugegeben und noch mal unter Rühren aufgekocht. Jetzt alles bei kleiner Flamme so lange weiter köcheln, bis die Pflaumen halb zerfallen sind. Bei mir hat das etwa 45 Minuten gedauert.

Man kann es auch gut auf Vorrat zubereiten.

 

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